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LÜTZE, Weinstadt bietet mit seinem TÜV und VDE zertifizierten Solar Leitungs- und Steckverbinderprogramm THERMOFLEX SOLAR XPE Sicherheit für den weltweiten Einsatz.
Kabel und Stecker für Photovoltaikanwendungen müssen heute ganz bestimmte Spezifikationen erfüllen können, die sich je nach regionalem Einsatz deutlich unterscheiden. Dabei sind die Anforderungen, die an Leitung mit einer Lebenserwartung von 25 Jahren gestellt werden enorm hoch. Um diesen Anforderungen gerecht werden zu können, hat LÜTZE für Solartechnikanwendungen rund um den Globus das Leitungsprogramm THERMOFLEX SOLAR XPE entwickelt. Die LÜTZE Solarleitungen sind gemäß TÜV 2 PFG 1169/08.2007 sowie nach VDE-Reg.-Nr. 8293 für Europa und Asien zertifiziert. Auf die LÜTZE Solarleitungen ist ein passendes Steckverbinderprogramm abgestimmt.
Zwar wurde die Reduzierung der bundesweite Förderung von Solarstromanlagen auf Dächern zum Teil scharf kritisiert, doch dem globalen Wachstum des Photovoltaik-Markts tut dies keinen Abbruch. Laut BSW (Bundesverband Solarwirtschaft e.V.) kann die deutsche Solarstrombranche auf ein erfolgreiches Jahr 2010 zurückblicken. So hat sich in Deutschland der Markt gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt. Nach Schätzungen des BSW gingen über 230.000 Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 7-8 Gigawatt allein in Deutschland neu ans Netz. Sogar fast verdreifacht haben sich die Zubauraten im Ausland. Bereits über 150.000 Jobs wurden in Deutschland durch die Solartechnologie geschaffen. Während heute rund 2% des Bruttostromverbrauchs in Deutschland mit Solarenergie gedeckt werden, sollen es nach BSW Berechnungen bis zum Jahr 2020 rund 10% sein.
Insbesondere der Bau von solarthermischen Großkraftwerken, wie dem in der Mojave Wüste (USA) mit 1 GW zeigt das enorme Potential der Solarenergie auf. Nach Schätzungen der Desertec Foundation (www.desertec.org), die unter der Schirmherrschaft von Al Gore und Angela Merkel steht, könnte in den Wüsten der Erde genügend „sauberer Strom“ erzeugt werden, um die Menschheit nachhaltig zu versorgen. Kein Wunder: Desertec hat berechnet, dass die Wüsten der Erde in 6 Stunden mehr Energie von der Sonne empfangen, als die Menschheit in einem Jahr verbraucht. Sonnige Zeiten also.
Leitungen am Limit Chemische, thermische und mechanische Belastungen
Energiegewinnung ist jedoch nur das Eine. Die zeitliche Verteilung (also Speicherung der Energie) und die räumliche Distribution (also Weiterleitung der Energie) sind heute zentrale Aufgaben. LÜTZE stellt sich mit seinen modernen THERMOFLEX Solarleitungen und Steckverbindern der Aufgabe eine so weit wie möglich verlustfreie und gleichermaßen wirtschaftliche Weiterleitung zu gewährleisten. Hintergrund ist die Forderung, dass man bei neu installierten Photovoltaikanlagen mit einer Lebensdauer von mindestens 25 Jahren rechnet. Doch welches „normale Kabel“ würde bei Wind und Wetter ¼ Jahrhundert überleben? Die Antwort ist simpel: Keines! Kein Wunder: Hohe Luftfeuchtigkeit, extreme Hitze und Kälte, direkte Sonneneinstrahlung machen den Leitungen schwer zu schaffen. Aber auch Nagetiere, chemische Flüssigkeiten wie Laugen- und Säuren setzen den Leitungen zu. Und insbesondere beim Thema Sicherheit müssen die Leitungen im Brandfall bzw. zur Brandvermeidung mit überragenden Eigenschaften glänzen.
Hersteller wie LÜTZE, Weinstadt haben darum das THERMOFLEX Leitungsprogramm entwickelt, dass den Anforderungen mit modernsten Materialen und Produktionsverfahren gerecht wird. Alle LÜTZE THERMOFLEX Solarleitungen sind geeignet für den robusten Allwettereinsatz und zeichnen sich angesichts ihrer silanvernetzten Spezialisolierung durch hohe Thermoelastizität aus. Die LÜTZE THERMOFLEX Solarleitungen sind also für chemische, thermische und mechanische Höchstbelastungen ausgelegt.

Alle Kabelmaterialien sind aus flammwidrigen und halogenfreien Werkstoffen gefertigt und erfüllen die europäische RoHS-Richtlinie. Aufgrund des unempfindlichen konstruktiven Aufbaus kann LÜTZE gleichbleibende elektrische und mechanische Eigenschaften über eine extrem lange Lebenszeit garantieren. Für die einfache Verarbeitung lassen sich Aderisolationen und Kabelmantel sehr einfach abisolieren. Das THERMOFLEX SOLAR Programm besitzt Zulassungen für Europa, Asien und Nordamerika. LÜTZE liefert ab Lager auch als „plug and play Lösungen" im komplett konfektionierten Set.
Babylonisches Durcheinander Photovoltaik Leitungs-Standards in weiter Ferne
Trotz des weltweiten Photovoltaikbooms hinken die Bemühungen für eine international einheitliche Standardisierung hinterher. Insbesondere zwei Standards sind zu beachten:
1) Der bundesdeutsche DKE Standard (Deutsche Kommission für Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE), der identisch ist mit der TÜV Spezifikation 2 PfG1169/08.2007 hat sich in Europa und Asien etabliert und berücksichtigt typisch mitteleuropäische Klimabedingungen.
2) Der US-amerikanische UL Standards „subject 4703“, (American Underwriters Laboratories) der auf der RHHW / USE-2 basiert, ist für den nordamerikanischen Markt bindend.
Während der deutsche DKE Standard unter anderem eine Prüfung unter hoher Luftfeuchtigkeit, der mechanischen Belastbarkeit, der Drucksicherheit, der Biegebelastung bei Kälte, der UV Belastbarkeit sowie Halogenfreiheit fordert, wird dies beim US-amerikanischen Standard nicht oder nur rudimentär geprüft. Wohingegen der UL 4703 hohe Maßstäbe an die Flammwiedrigkeit setzt.

Wer Solarleitung sagt, muss auch Solarstecker sagen
Auch die Steckverbinder für Photovoltaikanwendungen müssen dasselbe Maß an Umweltstress wegstecken können. LÜTZE Solarstecker und –buchsen aus dem THERMOFLEX Programm erfüllen darum die Schutzklasse IP67 und das selbst bei einem Nennstrom von 30A. Der Klemmkorb ist enorm stabil gefertigt und verfügt über einen sehr großen Klemmbereich, was die Verarbeitung von 6 mm² Leitungen reibungslos ermöglicht. Weiterer Vorteil: Selbst nach mehrfachen Klemmen und wieder Lösen ist der Klemmkorb exakt justiert. Für Solarleitungen bis 4 mm² gibt es den LÜTZE Solarstecker in einer kleineren Ausführung. Alle LÜTZE Solarsteckverbinder besitzen eine TÜV Zertifizierung und sind auf jeden MC4-Stecker steckbar.
Hintergrund: Silanvernetzung
Die Silanvernetzung für Kabelmaterialien (auch als Zweistufen- oder Sioplas- Verfahren bezeichnet) ist mittlerweile ein etabliertes Verfahren. Mittels Zugabe von Silan werden thermoplastische Polymere in vernetzte Polymere transformiert. Die von LÜTZE verwendete Silanvernetzung unterscheidet sich hinsichtlich der Produkteigenschaften nicht von der Strahlenvernetzung. Beide Verfahren erzielen eine sehr hohe Vernetzung, die Vorteile der Silanvernetzung sind jedoch ein deutlich reduzierter Energiebedarf bei der Herstellung und damit höhere Umweltfreundlichkeit. Bei sehr dicken Wandstärken kann die Silanvernetzung sogar bessere Resultate ergeben. Aktuelle Untersuchungen belegen, dass etliche strahlenvernetzte Solarleitungen im Praxistest schlechter abschneiden als gute silanvernetzte.
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