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Schweizer Sonnenkraftwerk erhitzt Luft auf 600 °C, aber das LSC-System kommt nicht ins Schwitzen.
Für Sonnenkraft als erneuerbare Energie werden beträchtliche Summen investiert. Vor allem Fotovoltaik-Kollektoren boomen. Den Prototypen eines ganz anders gearteten Sonnenkraftwerks weihte kürzlich Airlight Energy in der Schweiz ein. Im elektrischen Teil der Anlage arbeitet LÜTZE für die grüne Energie.
Das Prinzip dieses Kraftwerks im Schweizer Kanton Tessin: Konzentration einfallender Sonnenstrahlen. Diese durch-queren die erste dünne Kunststoffwand eines Konzentrators. Sie werden dann von einem Spiegel aus Polyesterfolie mit einer Öffnung von 9,5 m reflektiert. Die Wand aus vier einzelnen Folien lässt sich auf die Form eines fast perfekten Parabolspiegel einstellen: Dieser konzentriert die Sonnenstrahlen auf einen zylindrischen Hohlraum, den Absorber. Die auf bis zu 600 °C überhitzte Luft wird von dort in einen Wärmetauscher geführt.
Der Weg endet in einer dampfgespeisten Turbine und letztlich in elektrischer Energie. Sogar einen aus Steinen bestehenden Speicher erhitzt die Heißluft. Nachts führt sie ein Lüfter dem Wärmetauscher zu. Den Konzentrator – 200 Tonnen schwer, 50 Metern lang – entwickelte man zusammen mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und der Fachhochschule der italienischen Schweiz.
Die im Tessin ansässige Firma Gesitronic SA verantwortete den elektrischen Teil der Anlage, insbesondere vier Schaltschränke. Diese mussten mehrere Kriterien erfüllen: Platzersparnis, da die Schränke auf begrenztem Raum Platz finden müssen, gute Belüftung der Installation und vor allem war große Wandlungsfähigkeit gefragt - die Konstruktionsphase ließ zahlreiche Änderungen erwarten.
LÜTZE erfüllte diese Anforderungen mit dem LSC-System perfekt. Ohne diese Kompaktlösung hätte ein zusätzlicher Schaltschrank installiert werden müssen. Zudem ist die Belüftung der installierten Komponenten optimal; kein Kanal beeinträchtigt die Luftzirkulation. Ebenso wichtig: Die Durchlässe für Drähte und Kabel sind deutlich größer als üblich. Das erleichterte die Verkabelungsarbeiten beim ursprünglichen Einbau wie bei Änderungen.
2009 wurden diese Schaltschränke installiert. Ihren Job tun sie zuverlässig, unauffällig und zur Zufriedenheit ihrer Nutzer: „Wir können in der Tat sagen, dass die Anpassungsfähigkeit des LSC-Verdrahtungssystems dem Fortschritt bei der Erforschung neuer Lösungen zur Nutzung erneuerbarer Energien förderlich ist“, so die Techniker von Gesitronic. Die LSC-Rahmen gestatten, nicht nur die nachträgliche Verdrahtung, sondern auch den späteren Einbau neuer Elemente. Ganz den aktuellen Bedürfnissen entsprechend.
Ein sonniger Job fürs LSC-System...
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