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Was nutzt es wenn eine Sicherung fliegt und keiner kümmert sich um das Warum? Nach dem Motto „Kommt schon mal vor“ wird die Sicherung vom Anwender dann wieder zurückgesetzt und schon geht´s weiter. Diese Vorgehensweise ist sehr oft üblich, führt aber zu Folgeschäden an den angeschlossenen Geräten. Sogar ein Totalausfall ist nicht auszuschließen. Die Schuld trifft natürlich nicht den Anwender sondern immer den, der die Maschine geliefert hat.
Der so entstandene Servicefall hätte kleiner ausfallen, die Kosten um ein vielfaches reduziert werden können. Wenn, ja wenn das Sicherungssystem eine betreiberunabhängige Information über das Wann, Wo und Wie direkt an das Steuerungssystem übermittelt hätte. Serviceintervalle ließen sich so automatisieren, die Maschine könnte in den sicheren Zustand gebracht und sogar per Ferndiagnose überwacht werden.
Die besecke GmbH & Co. KG musste genau diese Erfahrungen mit fehlenden Informationen machen und hat daher Konsequenzen gezogen – seither wird auf das intelligente Stromüberwachungssystem LOCC-Box von LÜTZE gesetzt.
Automatisierungs-Kompetenz aus einer Hand
besecke ist ein Hersteller unabhängiges mittelständisches Automatisierungsunternehmen. Von Bremen aus werden für weltweit tätige Auftraggeber komplette Anlagen entwickelt, gebaut und in Betrieb genommen. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Automatisierung von Produktions- und anderen Anlagen. Dazu gehören neben der Konstruktion, und dem Schaltschrankaufbau, die Entwicklung von Steuerungssoftware und die Visualisierung sowie die Anbindung an unterschiedlichste Datenbanken – bis hin zur MES-Lösung, der Betriebsdatenerfassung als Instrument von Controlling und Kostenrechnung.
Im Fokus stehen dabei Projekte aus der Nahrungs- bzw. Genussmittel- und der Automobilindustrie sowie aus den Bereichen Fördertechnikherstellung, Sonder-maschinen- und Yachtbau.
Das Problem Insbesondere in der Automobilbranche stellen Produktionsstillstände oder Qualitätsmängel einen enorm hohen Kostenfaktor dar. „Genau diese Erfahrung mussten wir in der Vergangenheit leider machen“, so Peter Rauschenberger, Projektleiter bei besecke. „In unseren Maschinen kamen Standard-Leitungsschutzautomaten zum Einsatz. Im Fehlerfall wurde der Automat durch das Bedienungspersonal ohne Rücksprache und Ursachenforschung wieder zugeschaltet. Das führte über kurz oder lang zu mechanischen Defekten oder Zerstörung von elektronischen Baugruppen“. Die erste Lösung war daraufhin der Verschluss des Schaltschrankes, so dass im Fehlerfall nur der zuständige Betriebselektriker einen Zugriff hatte. Logischerweise führte das aber zu langen Stillstandszeiten da insbesondere in den Nachtschichten nicht immer ein zuständiger Mitarbeiter erreichbar war.
LOCC-Box reduziert Kosten bei höherer Sicherheit und größerer Funktionalität „Unser Ziel war es nun“, so Rauschenberger, „ein Sicherungssystem zu finden, dass es auf der einen Seite ermöglicht, das Bedienungspersonal vollkommen aus der Verantwortung zu nehmen und auf der anderen Seite als Teil unseres Steuerungskonzeptes durch Monitoring die Anlagenverfügbarkeit drastisch erhöht.“ Rauschenberger: „Mit der LOCC-Box von LÜTZE haben wir ein System gefunden, dass nicht nur genau diese Problematik lösen konnte, sondern uns auch noch zahlreiche weitere Vorteile bringt.“ Durch die Einbindung der LOCC-Box in das CANOpen Feldbussystem mittels Gateway, besteht jetzt die Möglichkeit über einen Touch-Panel ein Rücksetzen der Sicherung nur bedingt oder, im Kurzschlussfall, gar nicht zuzulassen.
Neben jedem einzelnen Störfall wird durch das LOCC-Box-System auch der Stromverlauf erfasst und an die relevanten Personen gemeldet und protokolliert. Rauschenberger: „Dank der vielfältigen LOCC-Box- Informationen haben wir so, neben der Lösung unseres Problems, auch noch die Möglichkeit den Fehlerursachen auf den Grund zu gehen“.
Weitere Nebeneffekte: Der Platzbedarf in der Anlage wurde durch die extrem schmale Baubreite von 8,1mm stark reduziert. Ferner verringerten sich durch die Einstellbarkeit von Strombereich und Charakteristik sogar noch die Lagerhaltungskosten.
Peter Rauschenberger: „Die Geräte arbeiten problemlos und werden jetzt zur Absicherung der kompletten Sensorik, Aktorik und anderen Feldgeräte eingesetzt“.
Fazit: Veränderte Anforderungen erfordern neue Systemkomponenten, andere entfallen dafür. Das wandlungsfähige LOCC-Box System wächst nach Bedarf mit. Kontinuierliche Prozessoptimierung wird dadurch auf einfache Weise möglich.
Statt „Hier hätten wir noch eine Absicherung einbauen sollen“ heißt es mit dem LÜTZE LOCC-Box System: „Ist hier noch eine Absicherung notwendig? - Kein Problem, bauen wir sie ein!“.
Broschüre LOCC-Box
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